Thermotherapie 

Bei der Thermotherapie wird dem Körper gezielt Wärme zugeführt oder entzogen, dementsprechend spricht man von Wärmetherapie oder Kältetherapie.

 

Die Wärmetherapie findet Anwendung bei nicht aktivierter Arthrose, bei Spondylosen, Muskelverspannungen und in der Schmerztherapie sowie zur Vorerwärmung vor Bewegungsübungen. Akute Entzündungen sollten nicht mit Wärme behandelt werden!

Durch Wärmeanwendung werden die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt, die Muskulatur entspannt, die Steifheit der Gelenke reduziert und dadurch die Beweglichkeit gesteigert und Schmerzen gelindert.

Die Wärmezufuhr erfolgt mittels Rotlicht, Körner-, Kirsch- oder Kräuterkissen, Wärmflaschen, als "Heiße Rolle" oder mit Hilfe verschiedenartiger Wickel.



Die Kältetherapie kommt zum Einsatz bei Veletzungsfolgen wie Schwellungen, Blutergüssen usw. sowie bei akuten Entzündungszuständen wie z.B. Arthritis o.ä..

Die Kälteanwendung hat einen entzündungshemmenden Effekt, wirkt abschwellend und bei kurzzeitiger Anwendung schmerzlindernd.

In der Kältetherapie finden Eiswickel und -packungen in verschiedenster Form Anwendung, möglich sind auch kalte Güsse oder Wassertreten.



Die Thermotherapie ist eine wirkungsvolle physiotherapeutische Maßnahme, da jedoch jeder Hund unterschiedlich reagiert, sollte die Art und Dauer individuell angepasst werden.